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In his work Danja Akulin is able to cast light into what is but a partially illuminated landscape.  In the way he masters the light he is able to visually translate emotions and thoughts within the duality of darkness and brightness. 
The more obscure the landscape, the less light is needed for the mysteries that are either hidden or obvious to our eyes, and vice versa.

This metaphor accounts for the fact that weak and unimportant feelings might easily resurface, while other strong ones might live in perpetual obscurity:  A dim light cast into near darkness stands out more than bright light in full sun. 

For Danja Akulin the shadow is a place of complete insecurity and the light is a naive confidence in the certainty of knowledge.  He actively avoids giving himself up to one or the other but operates instead in the in-between area, the penumbra.

(quoted from the catalogue PENUMBRA, London, 2012.)


"Man kann, muß nicht, weißes Papier nehmen und einen Stift von HB bis 6B, oder extra hart bzw. weich für eine gerade, gekrümmte, zitternde oder strenge Linie als Kontur für einen Gegenstand oder für irgendetwas anderes, oder als Ausfüllung einer Fläche eines Gegenstands oder einer Landschaft oder einer Stimmung, z.B. der Nachtstimmung eingesetzt, das ist gewöhnlich gebräuchlich für eine so genannte Zeichnung. Danja Akulin macht konzeptionelle Zeichnungen, er sagt ästhetisch minimalistisch, die sehen, weil sie aus Peterburg kommen, anders aus als ebenso konzeptionelle Zeichnungen aus Kalifornien, z. B. von Ed Ruscha, weil eben schon Malewitschs Quadrate Hosen trugen als sie Pullover wurden und auch Seurats schattigdunkle schwarzweiß Konzepte trugen Reifröcke. Das nun gerade ist interessant. Trotz vieler medialer Übermittlung ist es eben besonders aufregend selbst zu sehen, auf einer Zeichnung eben, mit wie viel Watt in Petersburg ein Treppenhaus beleuchtet wird... Gute Zeichnungen sehen so aus wie diese hier." Georg Baselitz 2007.